SCHULISCHE ABKLÄRUNG

UND BERATUNG

BILDUNG / SCHULISCHE ABKLÄRUNG UND BERATUNG

Spezialisierte Fachleute

Die Abteilung Schulische Abklärung und Beratung ist ein Team aus spezialisierten Fachleuten, die zur Schweizer Schule Madrid gehören. Sie unterstützen die Arbeit der Schule und begleiten die Lehrkräfte in allen Handlungen, die darauf abzielen, die ganzheitliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler sicherzustellen. Sie kümmern sich auch um ihre Bedürfnisse und die ihrer Familien. 

Zu diesem Zweck werden folgende Aktionen angeboten: 

Das Kiva Programm

Für die Schweizer Schule Madrid ist das Wohlergehen der eigenen Schülerinnen und Schüler von entscheidender Bedeutung, wir wachen nicht nur über ihre akademische Entwicklung, sondern auch über ihren emotionalen und sozialen Werdegang. Schon ab den ersten Stufen arbeiten wir übergreifend und passend für jede Altersgruppe an der emotionalen Welt der Schülerinnen und Schüler sowie an Strategien für die Kommunikation und die positive Konfliktlösung. Das ermöglicht den Aufbau gesunder emotionaler Bindungen untereinander und die Entwicklung von sozialen Fertigkeiten in einem positiven und sicheren Klima des Zusammenlebens.

Die Schule ist Teil des KiVa-Programms, das dem Mobbing in der Schule durch globale Aktionen vorzubeugen sucht, die an die ganze Schulgemeinschaft gerichtet sind. 

Zum einen vermitteln wir unserem lehrenden und nicht lehrenden Personal  praktische Strategien und Werkzeuge, um Mobbingfälle zu verhindern, zu erkennen oder zu intervenieren. Den Schülerinnen und Schülern helfen wir, ihre emotionale Intelligenz zu entwickeln, ihre eigenen Gefühle und die ihrer Schulkameraden zu erkennen und ihre Werte Toleranz und Respekt, die unserem Bildungssystem eigen sind, zu stärken. Schliesslich stellen wir für Väter und Mütter unserer Schulgemeinschaft Informationen über Mobbing bereit und stellen ihnen Leitlinien zur Verfügung, um Mobbingfälle zu identifizieren und mit Unterstützung des Schulzentrums angemessen darauf zu reagieren.

Das KiVa-Programm wurde vom Erziehungsministerium Finnland (2009) entwickelt und von der UNESCO international anerkannt. 

Es bringt, neben einem signifikanten Rückgang der Mobbingfälle, erwiesenermassen auch positive Auswirkungen auf die Motivation und die akademischen Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler.

Die Elternschule ist Bestandteil des Schulalltags einer Bildungsstätte, und damit auch Bestandteil des Alltags von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Familien.

Gegenwärtig ist die Elternschule für uns unerlässlich. Wir alle verstehen es, die Elternrolle in der eigenen Familie wahrzunehmen, wir handeln nach Erziehungsmodellen, die wir als Kinder beobachtet haben, und etablieren Normen, Konsequenzen und Beziehungsdynamiken.

Aber wir leben in einer schnelllebigen und sich ständig verändernden Gesellschaft. Der Einsatz neuer Technologien, die sozialen Netzwerke und die Anforderungen der Arbeit nehmen einen grossen Teil der Zeit in Anspruch und lassen uns vergessen, wie wichtig es ist, abzuschalten, um mit sich selbst ins Reine zu kommen. Um den Kindern näher kommen zu können ist es wichtig, sich mit den eigenen Gefühlen, dem Spielen, der Natur und dem Analogen zu verbinden.

Die Elternschule ist ein Ort des Lernens und der Reflexion, an dem die Familien sich mit Familienmodellen und Handlungsweisen auseinandersetzen und die Bedürfnisse der Kinder in den jeweiligen Phasen erkennen. Die Elternschulen verstehen sich als Unterstützungsnetzwerk und ermöglichen Familien, weiter zu wachsen, neue Strategien und pädagogische Kompetenzen zu entwickeln.

In der Schweizer Schule Madrid möchten wir unseren Familien diesen Lernraum anbieten, damit sie sich der Herausforderung stellen können, ihre Kinder mit mehr Bewusstsein und Sicherheit zu erziehen. Wir laden Sie ein, im kommenden Schuljahr die Elternschulen zu besuchen, die wir mit so viel Aufmerksamkeit und Bereitschaft für Sie vorbereiten.